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Kunst am Himmel

Vom 24.8.13 bis 30.8.13 war also der Grundlehrgang Segelkunstflug in Oberhinkofen.

 

Gleich am Samstag haben wir schon ganz eifrig mit den ersten Flügen begonnen. Als erstes stand Rückenflug auf dem Programm. Vorher wurden allerdings zwei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe durfte mit der DG 500, die andere mit der ASK 21 fliegen. Ich hatte die Ehre, die Gruppen auszuwählen und machte das nach Tisch. Also, alle die an meinem Tisch saßen, kamen zur ASK 21 Gruppe, alle anderen zu DG 500 Gruppe. Die beiden Gruppen sollten dann die Flieger tauschen. Schnell hatte jede Gruppe eine Spitznamen, nämlich die Alten und die Jungen.

 

Wir begannen also mit unserem Segelkunstflug. Dachten wir zumindest. In den vielen Rückenflügen wurde uns schnell klar, dass wir wieder absolute Anfänger waren und vom "Kunst am Himmel" noch sehr weit entfernt waren. Aber spätestens im zweiten Flug war die Fliegerei auf dem Rücken schon weniger seltsam und wir waren sehr stolz darauf, den Flugplatz wieder zu finden!

Den nächsten Tag hat es uns erstmal komplett verregnet. Da gab es dann ganz viel Theorie und ganz viel Kaffee. Der Erklärbär JL hat mit uns alle Kunstflugfiguren durchgesprochen. Es gab auch eine sehr ausführliche Gefahreneinweisung. Jürgen hat uns dann das Trudeln, Menschliches Leistungsvermögen beigebracht und zum Schluss gab es noch eine theoretische Einweisung auf die B4.

 

Dann kam der Trudeltag. Die Schwandorfer haben uns freundlicherweise eine ASK 21 mit Trudelballast und einem Fluglehrer, Wolfgang Schuierer, zur Verfügung gestellt. Der Tag der Wahrheit war gekommen. Jürgen hatte eine Waage dabei und jeder musste sich wiegen. Anhand des Pilotengewichtes wurde dann die Menge des Ballastes am Heck bestimmt. Wir fingen also gewichtssortiert mit dem Fliegen an, also die schweren Piloten zuerst. Ich war die letzte Pilotin und hatte sogar noch Blei vorne mit im Flieger. Der Trudelflug war sehr entspannend und die ASK 21 verhielt sich genauso wie im Handbuch beschrieben.

 

Am nächsten Tag sollten die Gruppe Jung (ASK21) mit Gruppe Alt (DG500) die Flieger tauschen. Soweit der Plan. Es hat allerdings niemand damit gerechnet, dass ein Flieger auch zu groß sein kann. Ich passte nicht in die DG. Also durfte ich dann weiter ASK21 mit den Alten fliegen. Was mir sehr viel Spaß gemacht hat! Langsam aber sicher flogen wir die ersten Figuren. Das Vokabular im Cockpit wurde auch abwechslungsreicher. Nachdem wir im Rückenflug vor allem von hinten nur "Drücken Drücken Drücken" zu höre bekamen, kamen jetzt schon ganz andere Sachen: "Nicht so viel oben im Looping nachlassen!" Oder "Auf die Fahrt im Abschwung achten, nicht über 120 mit dem Looping anfangen. Oder "Ausheben, Pause, Querruder rechts, nicht zurücknehmen!" bei der Rolle. Theoretisch war das ja alles klar, nur bei der praktischen Ausführung haperte es halt noch.

 

Nachdem die einzelnen Figuren saßen, kam das ganze Prüfungsprogramm dran. Soweit der Plan. Ein neues Wort kam somit ins Spiel: FIGURENTRENNUNG! Das absolute Lieblingswort von JL. Im jeden Flug, im jeden Briefing: Leute, denkt an die Figurentrennung!

 

Ein bisschen Frust machte sich schon breit. Wie sollte man das denn alles hinbekommen? Schön die Figuren fliegen, wissen wo man in der Box ist und dann noch die Figuren trennen???? Das Wetter machte uns zusätzlich noch Probleme. Bei den vielen Wolken in der Box und keinem sichtbaren Horizont wusste man im Prüfungsprogramm gar nicht mehr, wo man war, geschweige denn, ob die Figuren also solche überhaupt noch zu erkennen waren. Zum Glück gab es auch lustige Abwechslung. Unser einziger Flugplatzcamper hatte nur eine Außendusche ohne Blickschutz. Eines Morgens hatte er dann Besuch von einigen weiblichen Nordic-Walkerinnen...

 

Im Cockpit wurde es ruhiger. Erstens haben wir herausgefunden, dass man mit Figurentrennung entspannter fliegt und zweites klappte doch alles auf einmal. Sogar das ganze Programm! Bald flogen die ersten alleine auf der ASk21. Hannes und ich durften Tags darauf mit der B4 fliegen. Und mit der B4 fliegt es sich doch noch einfacher. Ein ganz lieber Flieger! Wir waren also unserem Ziel, Kunst am Himmel zu fabrizieren, sehr nah gekommen.

 

Tagtäglich wurden wir kulinarisch verwöhnt. Es gab immer frisches Obst und belegte Brötchen. Abends gab es dann immer ein sehr leckeres warmes Essen. Abgenommen hat in dem Lehrgang wirklich keiner.

 

Schließlich war es dann soweit: Die Prüfungstag war da. Jeder durfte mit seinem Lieblingsflugzeug die Prüfung vorfliegen. 7 Teilnehmer traten zur Prüfung an und alle haben bestanden! Na also, geht doch.

 

Der Lehrgang war sehr lehrreich und spannend bis zum Schluss.

Herzlichen Dank an unsere jungen und entspannten Fluglehrer, Jan-Lars, René und Jürgen. Vielen Dank an den Luftsportverein Regensburg für die tolle Organisation!

 

Ich für meinen Teil werde heute Nacht mal wieder von JL träumen, wie er vom Rücksitz FIGURENTRENNUNG blöckt.

 

Angie





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